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Porlamar

Einwohner: ca. 200000

Porlamar ist - für venezolanischen Geschmack - das Ferienparadies schlecht hin. Wer hier Urlaub macht, flaniert auf den breiten Avenidas, konsumiert und geht zum Essen aus. Deshalb ist hier auch nicht mehr zu erwarten als das, was man eben sieht: Hotels, Restaurants, Shopping Malls, Möbelgeschäfte, Kioske, Straßenhändler, McDonalds - Filialen, Kinos, Diskotheken, Nachtclubs, Cafes und die Bezirke für die Bewohner, die in der Tourismusbranche arbeiten. Und alles ist ein bisschen nordamerikanisch überhaucht. Architektonische Fehlschläge braucht man dann eigentlich auch nicht zu bedauern. Wo der Nutzen regiert, schweigt der Charme. In Richtung Pampatar wurde und wird ein wenig dazu gestrickt. Das Sambil, in Caracas der Konsumtempel schlecht hin, hat hier seinen Ableger. Und ebenso wie in der Hauptstadt des Landes geht man den Freizeitvergnügungen - einkaufen, schnell etwas essen und Kino - am liebsten in großen Einkaufszentren nach. Das Pueblo del Mar, aus dem das Kürzel Porlamar entstand, war ein ehr unbedeutender Fleckchen auf der Landkarte, bis im 19. Jh. das Geschäft mit den Perlen wieder in Schwung kam. Denn die reichhaltigen Perlengründe waren von der spanischen Kolonialmacht in nur  40 Jahren unter beispielloser Menschenschinderei ausgebeutet worden. Geschäftsleute siedelten sich Anfang des 20. Jh. um die zentrale Plaza Bolivar an. Ihre Häuser zeigten nur einen Türschmalen Eingang zu den Boulevards Gomez und Guevara, aber dahinter öffneten sich großzügige Raumfluchten um einen bepflanzten Patio. es wurde meist flach, aber raumgreifend gebaut, damit die Luft zirkulieren konnte. Die meisten eingesessenen Geschäftsfamilien haben mittlerweile die beiden Fußgänger - Boulevards verlassen, um in luxuriösen  Anwesen außerhalb der Stadt zu leben. Damit ging ein Stück Tradition verloren. Nun regiert hinter den Türen nicht mehr die intime Privatheit, sondern der Konsum. Das alte Zentrum hat sich zur preiswerteren Alternative für die Kundschaft gewandelt, die es sich nicht leisten kann, in den Klimagekühlten, teuren Ladengalerien auf der Avenida 4 de Mayo und der Santiago Marino herumzustöbern. Um die Plaza Bolivar herum sind die Perlen, Koffer und Dessous aus Plastik. Wer mit offenen Augen durch die Gegend spaziert, entdeckt hier Typisches wie die alt eingesessene Druckerei El Sol, in der Briefpapier noch genau so produziert wird wie vor 80 Jahren. Auch das - nicht restaurierte - Gebäude der Druckerei ist sehenswert.


Die schön, beschattete Plaza Boulevar und die Kirche San Nicolas de Bari sind der Mittelpunkt der Stadt. Das koloniale Äußere der Kirche, mit weiß getünchten, kräftigen Mauern und dem freistehenden Glockenturm verbirgt ihr wahres Alter. Fertiggestellt wurde sie nach vielen Baupausen nämlich erst im Jahr 1961. Im Innern sind eine Kopie der schwarzen Jungfrau aus dem katalanischen Kloster Montserrat und ein Bildnis des hl. Nikolaus aus dem 17. Jh. zu sehen.

 

Paseo Rumolo Gallegos:
an der Calle La Marina

 

Wer gern das Altagstreiben von Porlamar auf sich wirken lassen möchte, spaziert den Paseo am Stadtrand entlang. Hier trifft man auf Fischer, die ihre Netzte flicken, auf Basketball - Spieler, auf Liebespaare und auf alte Margaritenos, die sich auf den Sitzbänken ausruhen.

 

Mercado de los Conejeros:
Av. Circunvalacion,
tgl. 8 - 14 Uhr.

 

Der Markt ist sehenswert, weil er so schön alltäglich ist. In den überdachten Passagen gibt es reihenweise billige Klamotten, Taschen und Wäsche und in den Garküchen brodelt das Frittierfett für empanadas und Fische, die man im angeschlossenen Lebensmittelmarkt frisch bekommt.

 

Muse de Arte
Contemporaneo
Francisco Navarez:
Calle Igualdad/Diaz,
Tel. 261 41 42,
Di - So 8.30 - 15.30 Uhr.

 

Das Museum ist Francisco Navarez (1908 - 1982), dem bedeutesten Künstler der Insel, gewidmet und dokumentiert dessen verschiedene Stielepochen. Der Sohn eines Elfenbeinschnitzers arbeitete am liebsten mit heimischen Materialien wie Mahagoni und Stein. Auch weitere Künstler der Insel haben hier ihren festen Platz gefunden.

 

Wie bei den anderen Stadtstränden muss man auch in Porlamar Abstriche machen. Nett ist z.b die Playa Caracola im äußersten Osten jenseits der Laguna Blanca. Hier treffen sich die jungen Margaritenos zum Fischessen. Die weiteren Playas (die leicht zu erlaufende Playa Bella Vista und die Playa Concorde) sind brauchbare Alternativen.

An der Playa Caracola, dem beliebtesten Strand für Walking und Jogging, wird Parasailing angeboten.

 

Labirinto Tropical:
Bei Atamo Sur,
Via Los Robles - La Asuncion,
Sector Palosano,
Tel. 242 41 18,
9.30 - 17. 30 Uhr.

Ein tropischer Garten mit den Pflanzen der Insel.

 

Los Jobos:
Bei El Salado.

Eine typische Vorzeige - Farm der Region.

 

Bei der Organisation dieser Ausflüge sind die Hotels behilflich. Los Jobos steht bei den Inselrundfahrten einiger Anbieter mit auf dem Programm.

 

Oficina de Turismo:
Av. Santiago Marino,
Edif. Carcaleo Suites,
Tel. 261 33 51,
Mo - Fr 10 - 17 Uhr.

 

Tamaca:
Av. Raul Leoni/ Campos,
Tel. 261 16 02,
Fax 263 59 84,
15 Zimmer, günstig.

 

Den Traveller - Treff gibt es seit mindestens 10 Jahren. Nun hat das kleine Hotel unter neuem Namen aufgemacht, aber geändert hat sich nicht viel. Es ist immer noch nett und etwas unordentlich, mit schlichten kleinen Zimmern; einige von ihnen haben jetzt Aircondition. Gespräche an der Bar oder im Gartenrestaurant gibt`s kostenlos dazu. Die Leute vom Tourismusamt raten wegen der Drogenprobleme in diesem Sektor zu besonderer Vorsicht.

 

El Castillo del Milagro:
Final Calle Fermin,
Sector Genoves,
Tel. 261 22 50,
Fax 261 40 01,
milagro@enlared.net ,
30 Zimmer, 2 Apartments, günstig.

 

Die deutsche und holländische Leitung dieses Hotels bemüht sich, mitten in Porlamar Ferienstimmung zu zaubern. Kompaktes, kleines Hotel im spanischen Tascastil mit Schindeln und Kacheln, großen Balkonen, kleinen Patios, zwei Pools, Restaurant und Bar, das tgl. Shuttle - Service zu allen Stränden Margaritas und Tauchunterricht anbietet. Die geräumigen Apartments sind gut ausgestattet und hübsch möbliert. Trotz Innenstadtlage ist nicht mit Lärmbelästigung zu rechen. Sehr gutes Preis - Leistungs - Verhältnis.

 

Imperial:
Av. Raul Leoni, Via El Morro,
Tel. 261 64 20,Fax 261 50 56,
20 Zimmer, günstig.

 

Das Hotel liegt zwei Straßenblocks vom Tamaca entfernt, zum Stadtrand Bella Vista geht es über die Straße. Das Haus ist eine ordentliche und annehmbare Option für Gäste mit kleinem Geldbeutel.

 

Maria Luisa:
Av. Raul Leoni, Sector Bella Vista,
Tel./Fax 263 79 40, 261 05 64,
hotmarlu@telcet.net.ve ,
45 Zimmer, günstig.

 

Mehrere Reiseveranstalter haben das nüchterne, blitzsaubere Hotel in ihren Prospekten. Es ist nichts Großartiges, bietet relativ kleine Zimmer, einen ebensolchen Swimmingpool und mehrsprachigen Service.

 

Colibri:
Av. Santiago Marino,
Tel. 261 63 46,
Fax 263 94 98,
30 Zimmer, moderat.

 

Ein typisches Innenstadthotel ohne eigenwillige Handschrift, das inmitten von Einkaufszentren liegt. Die Zimmer sind üppig ausgestattet.

 

Howard Jhonson Tinajero:
Calle Campos s/n (ohne Hausnr.),
Tel. 263 88 30,
Fax 263 91 63,
66 Suiten, moderat.

 

Modern gestylter Turm in Backsteinrot und Glas in der Innenstadt, um die Ecke beim Einkaufszentrum Jumbo. Ist eine Option für alle, die einen längeren Aufenthalt in Porlamar planen und mit Kindern unterwegs sind. Alle Suiten haben Balkon und Meerblick.

 

Hotel Bella Vista:
Av. Santiago Marino,
Tel. 261 72 22,
Fax 261 25 57,
321 Zimmer, teuer.

 

Das in die Jahre gekommene Traditionshaus direkt am Strand von Bella Vista wird jetzt von der Cumberland - Hotelgesellschaft verwaltet. Ganz im Stil eines Urlaubs - Gran Hotels gehalten, hat es eine Swimmingpool - Landschaft im Garten und ein attraktives Strandrestaurant. Die geräumigen Zimmer sind zurückhaltend gestylt.

 

Margarita Princess:

Av. 4 de Mayo,
Tel. 261 48 43,
Fax 263 67 77,
hotelprincess@telcel.net.ve ,
42 Zimmer, teuer.

 

Von außen ein Klotz, von innen ehr intim. Die Zimmer sind stilvoll eingerichtet, und für den längeren und bequemeren Aufenthalt gibt es zweistöckige Apartments. Liegt günstig mitten im Zentrum. Auf dem Dach befindet sich ein Swimmingpool.

 

Margarita Hilton:

Calle Los Uveros,
Urbanizacion Costa Azul,
Tel. 262 41 11,
Fax 262 08 10,
www.hilton.com ,
ism-margarita@hilton.com ,
336 Zimmer, Luxus.

 

Ein Hilton - Klassiker, hier sehr unterkühlt gestylt, mit großzügigen Zimmern, eigenem Kasino, Fitness - Studio, Tennisplätzen, Swimmingpool - Landschaft und Friseur. Die Anlage liegt etwas außerhalb an der Playa Moreno. Viele Wassersportmöglichkeiten.

 

El Remo:

Av. 4 de Mayo,
Tel. 261 31 97,
günstig.

 

Wirklich nett für alle, die nicht so viel Geld ausgeben wollen und italienisch angehauchte Küche mögen. Am Wochenende wird nach dem Speisen getanzt.

 

Punto Criollo:

Calle Igualdad 19, Edif. Violeta,
Tel. 263 67 45,
günstig.

 

Deftige venezolanische Hausmannskost füllt die Teller im Punto Criollo, das Ambiente ist volkstümlich.

 

Ranco Mandinga:

Av. Raul Leoni, Playa Bella Vista,
Tel. 263 97 55,
günstig.

 

Unter einer geräumigen churuata Konstruktion finden eine Cocktailbar und ein Restaurant im gehobenen Strandstil Platz. Der Rancho spricht vor allem den venezolanischen Geschmack an. Die Küche bringt schmackhafte Fische und Steaks auf den Teller. Der Service ist äußerst aufmerksam und schnell.

 

Cocody:

Av. Raul Leoni, Playa Bella Vista,
Tel. 261 84 31,
moderat.

 

Der geeignete Ort für ein Candlelight - Dinner ist dieses französisch inspirierte Restaurant mit schönem Garten. Serviert werden internationale Gerichte und venezolanische Klassiker, z.b. Punta Trasera, ein ganzes Rinderfilet vom Grill. Untermalt wird das Mahl häufig von softer Live - Musik, Tango - Klassikern und französischen Chansons.

 

Gambero Rosso:

Calle Campos zwischen
Av. 4 de Mayo und Tubores,
Tel. 263 72 39,
moderat.

 

Die >>Rote Krabbe<< präsentiert sich ganz in Blauweiß, und wem das nicht kühl genug ist, der wird die auf Hochtouren surrende Klimaanlage lieben. Italienische Küche ist mit Pasta vertreten, die venezolanische mit Fischgerichten und Meeresfrüchten. Gute Desserts.

 

La Colina de Pintor:

Av. Circunvalacion Norte,
Los Robles,
Tel. 262 90 36,
moderat.

 

Die Idee ist originell. Im Untergeschoß befindet sich eine Galerie, im ersten Stock ein Restaurant mit internationaler Küche.

 

Martin Fierro:

Av. Bolivar/Calle Ortega,
Tel. 263 29 84,
moderat.

 

Wer schon immer einmal eine südamerikanische parilla verspeisen wollte, ist in diesem rustikalen Turnhallen - Restaurant im Cowboy - Stil gut aufgehoben. Wie in Argentinien und Uruguay (die Besitzer sind Uruguayos) arbeitet der Grillmeister für alle sichtbar gleich am Eingang. Auf den Platten türmen sich Innereien, Würste, Huhn und Rind. Verlockend.

 

Positano:

Calle Fermin/Tubores,
Tel. 264 11 10,
moderat.

 

Das Open - Air - Restaurant befindet sich eigentlich in einer Art Hofeinfahrt, aber die Trompe-I`CEil- Malerei an den Mauern, evoziert süditalienisches Straßenflair. Zahlreiche Nudelvarianten zieren die Schiefertafel im Türvormat, wobei die venezolanischen Gäste mit Vorliebe Langusten verzehren.

 

Sevillanas:

Av. Bolivar, Sector Bella Vista,
Tel. 263 65 83,
moderat.

 

Die andalusische und spanische Küche standen hier Pate. Aufgetischt werden hier neben Tapas auch gern Meeresfrüchte in allen möglichen Variationen. Unter der Woche kommt die Sevillana - Musik vom Tonband, am Wochenende werden Flamenco - Tänzer und - Sänger ins Restaurant gebeten.

 

Tobak:

Centro Comercial La Redoma,
Tel. 262 62 85,
moderat.

 

Abseits der Modelaunen findet man in Porlamar auch echte Klassiker wie dieses Restaurant in Familienbesitz, in dem baskische Küche serviert wird.

 

Cafe Mediterraneo:

Campos/Patino,
Tel. 264 05 03,
margaritamed@cantv.net ,
teuer.

 

Die Geschwister Gaia und Davide wissen, das sie ihrer Kundschaft - Soapstars und Fernsehmoderatoren - die Aura des Geheimtipps erhalten sollen, aber was sind Soapstars ohne Bühne? Also zahlen die restlichen Besucher gesalzene Preise, um mal eine(n) von ihnen live zu sehen. Das Ambiente ist charmant improvisiert, ein gehobener Hippie - Flohmarkt - Stil im Restaurant, die Terrasse ist einfach ein simpler Innenhof. Aufmerksame Bedienungen erläutern das Menü, das auf einer kleinen Schieferplatte wie auf einer Schultafel notiert ist. Aufregend, innovative Küche mitten im Zentrum.

 

Cafe
El Granel:

Centro Comercial Jumbo,
Nivel Jumbo.

 

Die Wände sind wie in einem Kinderkaufladen mit altmodischen Schüben dekoriert, in denen verschiedene Kaffe - und Teesorten ruhen. Serviert werden hausgemachte Kuchen und frisch gepresste Säfte. Dezentes Ambiente.

 

La Forneria:

Centro Comercial Jumbo,
Nivel Ciudad, Av. 4 de Mayo/Campos.

 

Im kühlen Bistrostil gehalten ist dieses Stehcafe mit verführerischen Törtchen und einem kleinen Angebot an italienischen Mittagsgerichten.

 

Straßencafe:

Av. 4 de Mayo/Calle Fermin.

 

Hier ist immer etwas los. Auf einer Strassenterasse wird serviert, ansonsten gilt das italienische Prinzip: erst aussuchen und zahlen, dann an der Theke abholen. Die Kuchen und Torten sind venezolanische Kalorienbomben Hausmacher Art. Verschiedene Kaffeezubereitungen, Obstsalat, frische Säfte, empanadas, salzige Pasteten und Pizza vervollständigen das Angebot.

 

Internetcafes


Cyber Room:

Calle Fermin, zwischen Tubores und Av. 4 de Mayo.

Zehn Plätze; oben ein schlichtes Cafe, unten die Computer.

 

The Garage Bike Bar:

Av. 4 de Mayo, Centro Comercial
Shopping Plaza, Local 12.

 

Acht Plätze und ein Billardtisch. Auf der Speisekarte stehen Kaffee, Kuchen, Soft Drinks und kleine Schnellgerichte.

 

Einkaufen ist die Hauptbeschäftigung der Venezolaner, die in Porlamar ihren Urlaub verbringen. Auf der Av. 4 de Mayo zwischen Avenida Romulo Betancourt und Calle Libertad präsentieren sich Geschäfte und Einkaufszentren besonders dicht an dicht, die Avenida Santiago Marino besteht praktisch aus nichts anderem, und auch die Boulevards Gomez und Guevara sind Shopping - Meilen. Erstehen kann man Geschirr, Fernseher, Kühlschränke, Videogeräte, Tischdecken, Wäsche, Modeschmuck, Kunstgewerbe, Pafümerieartikel und Alkohol. Modebotiquen findet man im neuen Sambil, Urbanisacion Costa Azul, und im Jumbo, Avenida 4 de Mayo, z.b. von Max Mara, La Perla und Marni. Auf der Avenida Santiago Marino sind nicht die Edelmarken, aber Sportswear zu haben.
Echte Perlen aus Margarita sollte man sich - auch aus ökologischen Gründen - nicht andrehen lassen. Die Zuchtperlenschnürre stammen meist aus Japan.


Die Druckerei Tipografia El Sol in der Calle Marino 7 zwischen Zamora und Maneiro ist erstens sehenswert. Zweitens kann man sich dort Visitenkarten drucken lassen, die garantiert nicht aus dem Comuter stammen!

Zwei Kinos mit mehreren Spielsälen in den Einkaufszentren Rattan Plaza und Jumbo zeigen gängige Mainstream - Hollywood - Produktionen.

 

Senor Frogs:

Av. Bolivar,
Centro Comercial Costa Azul,
Tel. 262 02 70.

 

Wenn sie sich tanzernderweise auf den Stühlchen des Restaurants wieder finden und ihr Essen kalt werden lassen, brauchen sie sich nicht zu wundern. Das ist hier so üblich und zeigt, wie gut die Animation funktioniert. Oder ist es doch ehr der Herdentrieb? Wegen der tortillas und tacos allein - die übrigens sehr gut sind - geht man jedenfalls nicht ins Senor Frogs, sondern um sich zu amüsieren. Die Kellner sind wahre Multitalente, und die Moderation ist recht derb. Schön bunt eingerichtet.

 

Daddy`s Latino:

Centro Comercial Jumbo,
Nivel Paseo, Av. 4 de Mayo,
Tel. 264 57 76.

 

Auch hier ist das Speisen nicht die Hauptsache, sondern die Salsa - und Merengue - Hits mitsamt der Latino - Connection aus den USA. Hier tanzen die Kellner gern mit allein stehenden Ladies.

 

Latino`s:

Av. Bolivar,
Centro Comercial Costa Azul,
Tel. 262 77 93.

 

Schwimmt ebenfalls auf der Salsa - Merengue - Welle. Auch die Miami - Variante mit den Hits von Ricky Martin, Jennifer Lopez und Christina Aguilera ist vertreten.

 

Woody`s:

Av. de Mayo,
Tel. 263 20 63.

 

Der Platz ist nicht groß und besteht im Wesentlichen aus einer Theke und einer recht minimalen Tanzfläche, aber die Stimmung steigt mit der Uhrzeit, und besonders beliebt ist die Mischung aus kleiner Disko und Bar bei deutschen Urlaubern. Spielen Tanzhits.

 

Juni/Juli:

Festival de la Musica Latina mit Salsa - und Popmusik von hauptsächlich lateinamerikanischen Künstlern.

5./6. Dez.:

San Nicolas de Bari (Nikolaus - Fest).

 

Auf der Av. 4 de Mayo starten die Busse nach Pampatar, Juangriego, La Asuncion, Playa El Agua und zum Flughafen. Wichtiger Halteplatz ist auch die Plaza Bolivar. Die Zielorte sind mit weißer Farbe an die Windschutzscheibe gemalt.


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