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Juangriego

Einwohner: ca. 11000

Der Name dieses Ortes reizt zu Hypothesen. Wörtlich übersetzt lautet er Hans, der Grieche. Nur wie kommt ein Grieche auf die Isla de Margarita ?


Ganz einfach:

Es kann sich nur um einen Seefahrer gehandelt haben. Und so besagt eine Legende, dass ein Piratenschiff einst einen Verwundeten in der Inselbucht bei Juangriego aussetzte, und das war besagter Hans, aus Griechenland. Eine andere weiß, dass es hier im Jahr 1543 einen Kaufmann mit eben diesem Namen gegeben haben soll, dessen Handelsschiffe bis nach Santo Domingo verkehrten. Da das Gründungsdatum der venezolanischen Hafenstadt mit 1535 angegeben wird, muss dieser Mann sehr schnell sehr tüchtig gewesen sein und es binnen acht Jahren zu einträglichen Verbindungen gebracht haben. Die Geschichte hat sich längst verabschiedet aus der natürlich geschwungenen Hafenbucht von Juangriego. Viele Arabische Händler haben das Städtchen in einen Bazar verwandelt was die Margaritenos argwöhnisch beobachten. Um die beiden Plazas Arismendi und Bolivar belagern Geschäfte mit preiswerten Klamotten, Plastikkoffern und Elektronikgeräten eine gedrungene und strahlend weiße Kirche aus dem Jahr 1850 und verbreiten eine fröhliche Spielhöllen - Atmosphäre. Sie haben die ursprüngliche Struktur des Städtchens ein wenig angeknabbert, aber man findet noch immer die Fruchtverkäufer, die ihre Holzkarren an den Straßenrändern aufbauen und frische Mangos feilbieten. Fischerboote setzen farbenfrohe Akzente, vor den einstmals so wichtigen und heiß umkämpften Handels - und Verteidigungshafen, und einige nette Terrassenrestaurants säumen den staubigen Stadtrand. Juangriego türmt sich auf zwei salpeterhaltige Plateaus in die Höhe. Zu beiden Seiten war die Bucht von Befestigungsbauten gesäumt, denn die Stadt wurde häufig von Piraten heimgesucht. Von der südlichen ist nicht mehr viel erhalten. Der nördliche Fortin La Galera wurde ansprechend wiederhergestellt.

 

Der Fortin La Galera oberhalb des Stadtkerns hat sich zum Top - Tipp für Sonnenuntergänge gemausert. Nirgendwo sonst versinke der Feuerball so fotogen ins Meer wie hier, sagt man. Deshalb ist die Festung, auch heute noch stets belagert - von Touristen. Wer des Spanischen mächtig ist, und sich für die Geschichte interessiert: Kinder erzählen bereitwillig von den blutrünstigen Schlachten während der Unabhängigkeitskriege gegen die Spanier. Damals spielte diese Festung mehrmals eine Hauptrolle, z.b. als Juan Bautista Arismendi, der von der Insel stammende und hier hoch verehrte Unabhängigkeitskämpfer, im Jahr 1815 mit 30 Mann das Fort angriff.

 

Laguna de los Martires: 

Die Märtyrerlagune ist ein Tümpel zu Füssen des Forts, in den sich die nationalistischen Verteidiger des Fortin La Galera warfen, als sie von den Spanischen Royalisten im August 1817 angegriffen wurden.
Obwohl die Bucht von Juangriego wirklich attraktiv ist, halten sich die Reize des Strandes La Galera in Grenzen. Dennoch: Das recht ruhige Wasser eignet sich gut zum Schwimmen, und es gibt Strandrestaurants, die Sonnenstühle vermieten. 4 km nördlich von Juangriego liegt die traumhafte Playa Caribe und 12 km nördlich die ebenfalls sehr schöne Playa Puerto Viejo. Hin kommt man allerdings ohne eigenes Auto nur mit dem Taxi.
Jetski fahren kann man an der Playa Galera in der Saison.

 

Playa Caribe
Casa Chiara:
oberhalb der Playa Caribe,
Tel. 04 14-788 20 36,
04 16-695 60 32 ( Handy ),
Fax 04 16-695 27 91 ( Handy ),
chiara@enlared.net ,
14 Zimmer, moderat.

 

Sanfte Erdtöne, Wasserblau und viele Pflanzen sind die Gestaltungselemente dieser ruhigen Anlage aus acht schindelgedeckten Häusern, die einen Pool umstehen. Italienisches Management.

 

Costa Caribe Beach Hotel:

Sector Playa Caribe, La Galera,
Tel. 265 10 00,
Fax 265 10 10,
costacaribe@enlared.net ,
405 Zimmer, moderat.

 

Ein schönes sommerlich - elegantes All - Inclusiv - Hotel, das trotz seiner Größe nicht protzig wirkt. Mit mehreren Restaurants, eigener Disko und Bar - Restaurant im Freien. Der eigene Hotelstrand liegt vor der Tür, zur Playa Caribe geht`s über einen Hügel.

 

Playa Puerto Viejo
Hotel Dunes:

Calle Campo Elias,
Sector El Pueblito,
Valle de Pedro Gonzales,
Tel. 263 13 33,
Fax 263 25 73,
ww.barcelo.com ( Homepage der Barcelo - Hotelgruppe ),
dunes@enlared.net ,
282 Zimmer, Luxus.

 

Eine All - Inclusiv - Dorfanlage mit eigenem Leuchtturm und vier Tennisplätzen, drei Pools, eigener Disko, Animation, Wassersport - und alles an einem der schönsten Strände von Margarita.

 

Isla Margarita:
Puerto Cruz/Puerto Viejo,
Tel. 265 73 54,
Fax 263 90 68,
www.hesperiaislamargarita.com ,
islahespecomer@telcel.net.ve ,
180 Zimmer, Luxus.

 

Die Luxus Version des All - Inclusiv - Konzepts. Mit umfangreichem Animationsprogramm auch für Kinder, eigenem Golfclub, der auch Nicht - Hotelgästen zur Verfügung steht, Spa - Betrieb und verschiedenen Restaurants. Das imposante, dreifingrige Bauwerk würde man wegen seiner Architektur ehr in einer Großstadt als am Meer vermuten. Swimmingpool ist vorhanden, der eigene Strand ist nicht besonders eindrucksvoll.

 

Juangriego
Patrick`s:

Calle El Fuerte,
Tel./Fax 253 40 89,
günstig.

 

Das Restaurant des gleichnamigen Hotels unter französischer Leitung hat sich im Patio des Hotels eingerichtet. Pflanzenampeln baumeln über den Tischen, und es herrscht eine lässige Stimmung. Auf der Karte stehen typische venezolanische Fischgerichte.

 

El Fortin:
Calle El Fuerte,
Tel./Fax 253 00 92,
günstig/moderat.

 

Das Restaurant liegt direkt am Strand, und man kann auf einer Terrasse schön die Sonnenuntergänge beobachten. Die Speisekarte wird von Fisch und Meeresfrüchten dominiert.

 

La Mamma:
Calle La Marina,
Tel. 253 51 01,
günstig/moderat.

 

Halb Taverne, halb Pizzeria - dieses offene Restaurant hat Atmosphäre. Aufgetischt werden am liebsten Langusten, doch auch die italienische Pasta ist köstlich.

 

Playa Caribe
Mosquito Coast :am Strand.

 

Strandrestaurant, das wie alle anderen Restaurants an der Playa Caribe nur tagsüber geöffnet ist. Bequeme Umkleiden für den Strand, in einem Kiosk sind  Pareos, Bikinis und Sonnenschutzmittel erhältlich, Vermietung von Liegen und Sonnenschirmen.


Häufige Busverbindungen nach La Asuncion und Porlamar. An die Strände kommt man mit dem Taxi.


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