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El Yaque

Einwohner: ca. 1500

Playa El Yaque

 

Über den tellerflachen Süden der Osthälfte von Margarita dröhnt die Hitze, fegen Winde die Erde blitzblank und trocken. Dieses Klima ist wahrlich nicht für jeden attraktiv. Die Lust, sich zwischen Kakteen, Sümpfen und Buschwerk häuslich einzurichten, verspürten nur wenige. Der erste, der aus den Böen Kapital zu schlagen wusste, war der Portugiese Victor Martins. Winde von 25 bis 35 Knoten ließen sein Herz schneller schlagen, denn er ist ein Windsurf - Ass. Mittlerweile weiß man, das El Yaque zu den drei Top - Adressen für Windsurfer zählt, denn die Winde sind konstant, das Klima für Windsurfer komfortabel und das Meer seicht. Victor Martins baute hier das erste Hotel für Sportler, sein zweites entstand auf der Isla de Coche. Nun ist aus El Yaque in der Nähe des Flughafens eigentlich kein Ort geworden, sondern ein Strand mit Anhang. Die Fischerhüttchen am Rand der Laguna de Marites haben stetig Zuwachs bekommen. Eine Reihe aus dem Sand gestampfter, unprätentiöser Hotels, einige Strandbars und Kneipen, Drogerien voller Sonnenschutzmittel und eine Handvoll Restaurants zieren in frischen, fröhlichen Farben den Küstenstreifen. Die Atmosphäre ist locker und kommunikativ. Aber besonders stolz ist man auf die Tatsache, dass hier die Windsurf - Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Das in der Nähe liegende Naturmonument Laguna de Las Marites entpuppt sich als die kleinere unbekannte Schwester der Laguna de La Restinga. Üppige Mangrovendickichte bilden falsche Inselchen, die von breiten Wasseralleen gerahmt werden. Auch die Tierwelt ist identisch. Die seichte, warme Salzwasserlagune ist immerhin 3680 ha groß und durch zwei Kanäle mit dem Meer verbunden; der Westliche liegt bei El Yaque. Wer sich die Lagune ansehen möchte, muss dies auf eigene Faust mit den dort lebenden Fischern aushandeln und organisieren.


Der Strand ist nicht nur für Windsurfer ideal, sondern das Wasser eignet sich auch sehr gut zum Schwimmen. Für kleine Kinder - die an vielen weiteren Stränden der Insel wegen des Wellengangs besser im Sand oder im Pool als im Meer aufgehoben sind -, ist der Strand ebenfalls empfehlenswert.

 

Windsurfen - was sonst! In den Hotels kann man Segler leihen. Im Windsurf Paradise können sich Anfänger für den Unterricht anmelden.

 

El Yaque Beach:

Calle Principal El Yaque,
Tel: 263 84 41, Fax 263 98 51,
eybeach@enlared.net ,
20 Zimmer, moderat.

 

Eines der ersten Hotels am Ort. Die Zimmer sind gefliest und mit Korbmöbeln hell ausgestattet. Allerdings haben nicht alle einen Balkon. Freundliche und angenehme Atmosphäre.

 

El Yaque Paradise:

Calle Principal El Yaque,
Tel. 263 98 10,
 14- 995 21 82 ( Handy ),
Fax 04 14-996 59 88 ( Handy ),
elyaque@enlared.net ,
26 Zimmer, moderat.

 

Das Schwesternhotel des Coche Paradise. Relativ große, gemütlich eingerichtete Zimmer, Terrassenrestaurant und eine angenehme Strandbar. Sonnenschirme und Liegen am Strand. Verleih von Windsurfgeräten. Vorhanden ist auch ein Windsurfclub.

 

The Winds:

Calle Principal El Yaque,
Tel. 263 94 55, 263 92 70,
65 Zimmer, moderat.

 

Die komplett in Orange und Knallblau gestrichene Anlage strahlt Fröhlichkeit aus. Landestypsche Details in den Zimmern sind graue Steinfußböden mit Bordürenschmuck. Mehrere churuatas stehen am Strand, eine dient als Restaurant und Bar. Im Spielsalon wird das in Venezuela sehr beliebte Billard gespielt.

 

Windsurf Paradise:

Calle Principal El Yaque,
Tel. 263 88 90, Fax 263 90 03,
windpara@unete.com.ve ,
www.margaritaonline/windsurf-paradise ,
65 Zimmer, moderat.

 

Jakuzzi auf der Sonnenterrasse, Kühlschränke und kleine Kochnischen im Zimmer, dazu zwei Restaurants, das sind die Extras des in den frischen Sommerfarben Blau, Türkis und Weiß gehaltenen Hauses. Die Zimmer sind relativ klein und plüschig eingerichtet. Es gibt einen Souvenirladen, eine schöne Terrasse mit Pool und zwei Windsurfclubs. Ein französisches Team erteilt Unterricht.

 

Maremare:

Calle Principal El Yaque,
günstig.

Im gemütlichen Restaurant serviert man Pizza und Fischgerichte. In den Open - Air - Bars der Hotels ist immer etwas los.

 

Taxis zum Flughafen kosten etwa 600 Bs. Von dort kann man einen Bus ins Zentrum von Porlamar nehmen.


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